Anlass zur Hoffnung:
Gewohnheiten lassen sich verändern

Meetup Online 1.9. 18-19 Uhr

Mit dem Team von Sprechlaufwandern
Schwerpunkt Gewohnheiten
kostenfrei

Wir entwickeln Gewohnheiten, um uns sicher, beschützt und in Beständigkeit zu fühlen. Aus neuropsychologischer Sicht ist dafür das Balancemotiv verantwortlich, das bei uns Menschen im Vergleich zum Bedürfnis nach Dominanz und Stimulanz am stärksten ausgeprägt ist. Im Alltag ist das ein großer Gewinn, wäre eine ununterbrochene Bewegung als Pionier auf der Überholspur übermäßig kräfte- und energiezehrend. Doch wo Sonne, da auch Schatten. Das Balancemotiv ist nämlich auch der Grund dafür, weshalb es uns (manchmal unglaublich) schwer fällt, Gewohnheiten zu verändern.

 

Das Team von Sprechlaufwandern eröffnet auf dem nächsten kurzweiligen einstündigen Online Meetup am 1. September um 18 Uhr den Raum für eine Auseinandersetzung und Diskussion dazu, wie es uns leichter gelingen kann, dauerhaft und langfristig Gewohnheiten zu verändern. Insbesondere da, wo die individuelle Bequemlichkeit am größten ist und der innere Schweinehund am lautesten bellt.

Motivationspsychologen, die sich mit den Ergebnissen der Hirnforschung auseinandergesetzt haben, sind zu dem Ergebnis gekommen, dass in den Schichten unseres Gehirns, wo unsere Erfahrungen abgespeichert werden, auch der Schlüssel zu unseren grundlegenden Motivationen sitzt. Hans-Georg Häusel, Psychologe und Experte für Neuromarketing, verortet hier die drei wesentlichen Motivraster, durch die alles gefiltert und bewertet wird, was uns in der Welt entgegenkommt. Demnach haben Menschen drei Basismotive:

 

das Balancemotiv sucht Sicherheit, Beständigkeit und Schutz

das Dominanzmotiv triggert Durchsetzungswillen, Autonomie und Machtgefühl

das Stimulanzmotiv reagiert mit Neugierde, Experimentierfreude und Risikoverhalten.

Während alle Menschen diese Grundmotive kennen, unterscheiden sie sich individuell durch die Ausprägung und Priorisierung der Motivraster. Psychologen sagen uns allerdings auch, dass das Balancemotiv bei weitem das stärkste ist und die meisten Menschen in erster Linie Sicherheitssucher sind. Erst wenn das Balancebedürfnis befriedigt ist, kommen die anderen Motive sozusagen zum Zug. Natürlich ist es einerseits in unserer angeborenen Persönlichkeitsstruktur verankert, zum Teil aber auch erworben und anerzogen, welchem Motivationsmuster wir folgen.

 

Die starke Balancemotivation ist auch der Grund dafür, warum wir Gewohnheiten entwickeln – und es sehr schwer fällt, einmal erworbene und eingeübte Gewohnheiten wieder aufzugebenAls psychologischer Laie könnte man auf die Idee kommen, dass die Entwicklung neuer Gewohnheiten am besten geschieht, wenn wir dem Balancemotiv eines der anderen Motive gegenüberstellen und ihm sozusagen Konkurrenz machen.

 

So könnte man jemandem, der sich zu wenig bewegt, nicht gern Sport macht und immer „bequemer“ zu werden droht, raten, sein Dominanzmotiv anzukurbeln, also: „Zeig deinem Körper, dass du der Boss bist! Setz dir ehrgeizige Ziele – und freue dich, wenn du Grenzen überwindest!“ Tatsächlich funktioniert diese Strategie jedoch nur bei den wenigen, die schon ein relativ starkes Dominanz-Motiv mitbringen und es sozusagen in die Waagschale werfen können.

 

Dasselbe gilt für das Stimulanzmotiv. Wer dieses Motiv in seinem Motivationsraster relativ stark ausgeprägt hat, lässt sich vielleicht von der Aussicht locken, auf Wildnistrails lange Strecken zurückzulegen, oder entdeckt das Höhlenwandern und trainiert dann für die spektakulärsten Trips.

 

Wir Normalos aber machen die Erfahrung, dass gute Vorsätze wenig bringen und es wirklich schwer ist, neue, bessere Gewohnheiten zu entwickeln. Wir wissen ja alle, dass wir uns zu wenig bewegen. Aber wie sollen wir das ändern? Woher soll die Verlockung kommen, die nicht gleich wieder unser starkes Balancemotiv auf den Plan ruft, das uns sagt Gehs gemütlich an, das hat sich doch gut bewährt!

Sprechlaufwandern trägt dem Rechnung und nutzt unser Balancemotiv. Denn das Balancemotiv hat auch eine soziale Komponente. Wir orientieren uns an den Menschen um uns herum, auch das gibt uns Halt, Bestätigung und Sicherheit. Was also, wenn wir die lose Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft nutzen, um uns Schritt für Schritt auf mehr Bewegung einzulassen?

 

Mit Sprechlaufwandern haben wir entdeckt, dass man das Balancemotiv in der Gruppe nutzen kann, um darauf aufbauend neue Gewohnheiten wachsen zu lassen.

Termine Meetups

Informiert mit dem Treueletter

Zum Hören

Magst du lieber hören statt lesen? Dann klicke einfach auf das Audio-Symbol und höre dir obigen Beitrag Gewohnheiten lassen sich verändern an.

Zum Nachlesen

Wie Emotionen im Gehirn verarbeitet werden und unser Verhalten steuern, das hat Georg Häusel in seinem Limbic Ansatz einfach und verständlich beschrieben. Klicke einfach auf das Lese-Symbol, um zur Publikation Die wissenschaftliche Fundierung des Limbic Ansatzes zu gelangen.

Anmeldung Meetup Online

Ich melde mich verbindlich für das kostenfreie Meetup am 1. September von 18 bis 19 Uhr zum Thema Gewohnheiten lassen sich verändern an.

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WhatsApp Sprechlaufwandern

Über die WhatsApp Gruppe von Sprechlaufwandern werden ein- bis zweimal die Woche ausgewählte Termine und Angebote bekannt gegeben. Eine gute Möglichkeit für dich, am Ball zu bleiben und dir die regelmäßige Erinnerung zum Aufraffen für mehr Bewegung im Alltag frei Haus zu holen. Unverbindlich natürlich. Und mit Ausstiegsoption zu jeder Zeit, klar doch. 

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Bitte nehmt mich in die WhatsApp Gruppe auf.

Vereinbare einen Telefontermin

Gern sind wir konzentriert und nur für dich am Telefon ansprechbar. Hier hast du die Möglichkeit, einen Telefontermin zu buchen. Bitte bedenke, das wir dich nur erreichen können, wenn die Eingabe deiner Telefonnummer korrekt ist. Vor dem Absenden also am besten nochmal checken, ob die eingegebene Zahlenkombination genau die deiner Telefonnummer entspricht.

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Sprechlaufwandern und Personal Training

Natürlich geht es beim Personal Training um Verhaltensverbesserungen und werden bis zu einem gewissen Grad auch psychische Themen angesprochen. Aber das Ganze ist, wie schon der Name sagt, eine Veranstaltung nur für mich alleine. Austausch mit anderen auf Augenhöhe spielt hierbei keine Rolle.

Sprechlaufwandern und virtuelle Laufwettbewerbe

Bedingt durch die Pandemie haben sich Lauf- und Wanderwettbewerbe etabliert, die bei regelmäßiger Teilnahme gewohnheitsbildend wirken können und dabei Spielraum für die individuelle Gestaltung lassen. Der Gemeinschaftseffekt bleibt auf das Virtuelle begrenzt und insgesamt bleibt es eine anonyme Veranstaltung, die naturgemäß für psychische Themen keinen Raum bietet.

Sprechlaufwandern und Natur- und Wanderführer

Bei den Angeboten der meist freiberuflichen Natur- und Wanderführer stehen in der Regel der Charakter einer Wanderroute, der Landschaft, durch die sie führt, und die natürlichen und kulturellen Highlights im Vordergrund. Mit Sprechlaufwandern haben solche punktuellen Angebote so gut wie keine Berührungspunkte.

Sprechlaufwandern und Mammut-, Megamärsche etc.

Gemeinschaft und körperliche Herausforderung sind hier ähnlich ausgeprägt wie beim Sprechlaufwandern und auch ein gewisser verhaltens- und gewohnheitsverändernder Effekt ist gegeben. Allerdings geht das Individuum in diesen Massenveranstaltungen eher unter.

Sprechlaufwandern und Präventionskurse der Krankenkassen

Das Ziel der Krankenkassenkurse ist zwar auch die Veränderung von Gewohnheiten, aber da sie zeitlich begrenzt sind und einen fest vorgegebenen Rahmen haben, ist dieser Effekt eingeschränkt. Persönliche Ansprache hält sich ebenfalls in Grenzen und die intrinsische Motivation wird bei weitem nicht so unterstützt wie beim Sprechlaufwandern.

Sprechlaufwandern und Psychotherapie & Selbsthilfegruppen

Zwei wesentliche Unterschiede fallen hier ins Gewicht. Der Körper, körperliche Anstrengung und Erfahrung spielen hier keine Rolle. Und der Faktor „Gemeinschaft“ entfällt in der Therapeuten-Klienten-Beziehung völlig. Auch Gruppentherapien sind üblicherweise auf den Therapeuten/die Therapeutin fixiert. Nur in Selbsthilfegruppen ist das anders. Hier wiederum ist die körperliche Aktivität kein Thema, sondern es geht um die psychische und mentale Verarbeitung von Problemsituationen der Einzelnen. Dennoch ist der „Selbsthilfe“-Aspekt etwas, das einen starken Bezug zum Sprechlaufwandern-Ansatz hat.

Sprechlaufwandern und Wander- und Laufgruppen via Social Media

Die spaßbetonten, spontanen und unverbindlichen Wander-Communities, die sich über Facebook, meetup etc. finden, haben zwar einen gewissen gemeinschaftsbildenden Charakter, doch ist dieser eher flüchtig und erzeugt wenig persönliche Bindungen. Das soll hier auch so sein. Anregung und Unterstützung zur Veränderung von Gewohnheiten und Verhaltensweisen finden nicht statt.

Sprechlaufwandern und Meditation

Beim Meditieren bin ich mit mir alleine und Körpererfahrungen finden nur im Bereich des vegetativen Nervensystems statt. Zwar beeinflusse ich durch regelmäßiges Meditieren meine Konzentration, Aufmerksamkeit und Ausgeglichenheit positiv, aber körperliche Bewegung, Ausdauer und Regenerationsfähigkeit werden dadurch nicht beeinflusst.

Sprechlaufwandern und Fitnessstudio

Abgesehen davon, dass das Fitnesstraining meist indoor stattfindet und weder Naturgenuss noch die Vielfältigkeit natürlicher Umgebungsbedingungen ein Thema sind, fallen im Studio auch zwei wesentliche Vorteile des Sprechlaufwanderns weg – die Psyche und der anregende Kontakt mit verschiedenen anderen Mitmenschen. Wenn ich ins Fitnessstudio gehe, nimmt mich niemand persönlich wahr, ich bleibe die Nummer auf meinem Umkleidespind.

Sprechlaufwandern und touristische Touranbieter

Auch hier sind die Berührungspunkte extrem spärlich, weil eben Sprechlaufwandern alltagsnah und mehr oder minder kontinuierlich stattfindet, Urlaubswandern aber nur punktuell und alltagsfern. Neue Gewohnheiten und gesündere Verhaltensweisen lassen sich im Urlaub nicht entwickeln.

Sprechlaufwandern und Sportverein

Im Verein trifft man Gleichgesinnte, wobei bei der Sportausübung selbst natürlich die körperliche Seite im Vordergrund steht. Psychische Themen werden von Übungsleitern normalerweise nicht adressiert. Das Vereinstrikot signalisiert Zugehörigkeit und gleiche Gesinnung, die Förderung der Individualität gehört nicht zu den Stärken des Vereinswesens.

Sprechlaufwandern und Physiotherapie

Die physiotherapeutische Behandlung findet individuell statt und körperliche Übungen sind das A und O, die Psyche bleibt da außen vor. Da physiotherapeutische Behandlungen meistens nur wenige Termine umfassen, wird eine Verhaltensänderung nur erreicht, wenn der Klient selbstständig weiter übt, was selten der Fall ist. Sprechlaufwandern hingegen ist eine dauerhafte Motivationshilfe.

Sprechlaufwandern und Yoga

Bezogen auf die Chance, dauerhafte neue körperliche Gewohnheiten zu entwickeln, stehen Yoga und Sprechlaufwandern gleichauf. Yoga vermittelt allerdings keine Gemeinschaftserlebnisse und psychologische Themen und Probleme werden durch die Yogaübungen nicht angesprochen.

Sprechlaufwandern und Wellness Resort

Im Wellness Resort dreht sich alles um mich und mein körperliches Wohlbefinden, gefördert wird also die Individualität. Es geht nicht darum, mich zu fordern, neue Gewohnheiten zu entwickeln und mich mit anderen auseinanderzusetzen. Das mag durchaus entspannende Qualitäten haben, dürfte aber im Alltag schnell wieder vergessen sein.

Sobald Corona es wieder zulässt

Wir stehen in den Startlöchern und scharren mit den Hufen. Nur leider hält Corona unsere Zügel noch sehr eng. Dieses Angebot steht dir zur Verfügung, sobald die Kontaktbeschränkungen aufgehoben sind und Sprechlaufwandern in voller Länge und Breite erleb- und erfahrbar ist.

Bald in neuem Antlitz

Dieses Angebot ist gerade für dich nicht sichtbar, da es in unserer Ideen-Werkstatt generalüberholt wird. Den Launch des Angebotes in neuem Antlitz werden wir über unseren Treueletter bekannt geben.

 

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Sprechlaufwandern und Wanderverein

Bei Touren über den Wanderverein spielt Psychologie eine viel geringere Rolle. Unsere Einschätzung ist auch, dass Verhaltensänderung und individuelle Ansprache weniger im Zentrum stehen. Zudem erreicht Sprechlaufwandern eine eher jüngere und diversere Zielgruppe, die sich in tradierten und vereinsmäßigen Strukturen weniger wohlfühlen.